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Visualisierung des Digital Operational Resilience Act (DORA) für den Finanzsektor.

DORA-Verordnung: Anforderungen und Umsetzung des Digital Operational Resilience Acts in der EU

Der Digital Operational Resilience Act, die Verordnung (EU) 2022/2554, regelt die Informations- und Kommunikationstechnologien im gesamten Finanzsektor der EU. Mit CRISAM® wird die Umsetzung einfach: Der DORA-Anforderungskatalog teilt die Artikel in Modell-Bausteine auf und berechnet daraus Ihre Compliance.

Jetzt Demo Termin vereinbaren

DORA-Verordnung kurz erklärt

Die DORA-Verordnung ist der Digital Operational Resilience Act, die Verordnung (EU) 2022/2554 des Europäischen Parlaments und des Rates. Sie beinhaltet Regelungen für die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im gesamten Finanzsektor. Die DORA ist seit dem 17.01.2025 anwendbar.

Betroffen sind zwei Unternehmensarten: der gesamte Finanzsektor sowie IKT-Drittdienstleister, die IKT-Leistungen anbieten und spezifische Verträge mit Finanzunternehmen abschließen. Die Verordnung basiert auf vier Säulen: IKT-Risikomanagement, Behandlung von IKT-Vorfällen, Tests der IKT-Sicherheit und Überwachung zentraler IKT-Dienstleister.

Für wen gilt die DORA-Verordnung?

Die DORA-Verordnung gilt für:

  • Banken / Kreditinstitute
  • Versicherungen
  • Rückversicherungen
  • Wertpapierfirmen
  • Zahlungsinstitute
  • E-Geld-Institute
  • Krypto-Dienstleister
  • weitere Finanzunternehmen
  • IKT-Drittdienstleister

Bei den betroffenen Unternehmen wird nach Größe, auf Basis verschiedener Kriterien, unterschieden. Die DORA definiert die vier Unternehmensgrößen nach der Anzahl der Mitarbeiter und der Höhe des Jahresumsatzes bzw. der Bilanzsumme.

Kleinstunternehmen

Ein Finanzunternehmen, bei dem es sich nicht um einen Handelsplatz, eine zentrale Gegenpartei, ein Transaktionsregister oder einen Zentralverwahrer handelt, das weniger als zehn Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. -bilanzsumme 2 Mio. EUR nicht überschreitet.

Kleinunternehmen

Ein Finanzunternehmen, das 10 oder mehr, aber weniger als 50 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. -bilanzsumme 2 Mio. EUR überschreitet, nicht jedoch 10 Mio. EUR.

Mittleres Unternehmen

Ein Finanzunternehmen, das kein Kleinunternehmen ist, das weniger als 250 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz 50 Mio. EUR und/oder dessen Jahresbilanzsumme 43 Mio. EUR nicht.

Großes Unternehmen

Ein großes Unternehmen sind alle Finanzunternehmen, die nicht in die Definition des Kleinst-, Klein- oder Mittelunternehmens zählen. Damit werden mehr als 250 Personen beschäftigt und deren Jahresumsatz 50 Mio. EUR und/oder deren Jahresbilanzsumme 43 Mio. EUR überschreitet.

Welche DORA-Anforderungen und Ziele gibt es?

Mit der DORA werden verschiedene nationale Regelungen und Gesetzte vereinheitlicht und aktualisiert. Ihr Ziel ist Schaffung eines hohen gemeinsamen Niveaus der IKT-Sicherheit für den Finanzsektor der EU, eingebettet in einen modernisierten Rechtsrahmen. Außerdem sind genaue Vorgaben enthalten, welche Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen sind.  Dabei basiert die DORA auf vier Säulen bzw. Themenbereichen. Diese sind:

Zusätzliche zur DORA gibt es verschiedene Verordnungen, die für die DORA mit aktualisiert wurden.

Wir haben in Kooperation mit  metafinanz Informationssysteme GmbH einen Anforderungskatalog für die verschiedenen Kapitel der DORA erarbeitet und in die CRISAM® Methodik gegossen. Die Fragen zur Compliance der Artikel wurden thematisch in Bausteinen zusammengeführt. Zusätzlich unterstützen wir auch die Compliance zu den Drafts der Regulatory Technical Standards (RTS) und den Drafts der Implementing Technical Standards (ITS).

IKT-Risikomanagement

Aufbau und Betrieb eines Rahmens für das Management von IKT-Risiken, einschließlich Governance und Verantwortlichkeiten.

  • Governance und Organisation
  • IKT-Risikomanagementrahmen
  • Identifikation und Bewertung von IKT-Risiken
  • Schutz, Prävention und Erkennung
  • Reaktion und Wiederherstellung

Behandlung von IKT-Vorfällen

Erkennen, Klassifizieren und Melden von IKT-bezogenen Vorfällen sowie deren nachvollziehbare Dokumentation.

  • Klassifizierung von Vorfällen
  • Meldepflichten gegenüber den Behörden
  • Dokumentation und Nachweisführung
  • Reporting

Tests der IKT-Sicherheit

Regelmäßige Überprüfung der digitalen operationalen Resilienz, um Schwachstellen vor dem Ernstfall zu erkennen.

  • Resilienztests
  • Schwachstellenanalysen
  • Penetrationstests
  • Bedrohungsgeleitete Penetrationstests (TLPT)

Überwachung zentraler IKT-Dienstleister

Steuerung der Risiken aus dem Bezug von IKT-Leistungen bei Dritten, von der Vertragsgestaltung bis zur Exit-Strategie.

  • Vertragsanforderungen an IKT-Dienstleister
  • Informationsregister
  • Laufende Überwachung
  • Exit-Strategien

Was bedeutet DORA-Compliance?

Die Compliance zur Verordnung (EU) 2022/2554 wird auf Basis der Beantwortung des Anforderungskatalogs berechnet. Durch die Aufteilung von DORA-Artikel auf mehrere Anforderungen ist es möglich, Abweichungen gezielt zu identifizieren und zu beheben.

Entscheidend ist die Frage, ob Sie den Erfüllungsgrad jederzeit belegen können. Genau hier setzt der DORA-Anforderungskatalog in CRISAM® an: Die Compliance wird aus der Beantwortung des Katalogs berechnet und ist damit nachvollziehbar dokumentiert.

Zusätzlich bietet CRISAM® diese Compliance Abfrage auch für die aktuellen RTS und ITS an.

Wir zeigen es Ihnen gerne!

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DORA-Compliance mit CRISAM® kennenlernen

Wir zeigen Ihnen den DORA-Anforderungskatalog in der Plattform, von den Bausteinen bis zum Reporting.

 

Jetzt Demo Termin vereinbaren

FAQs

Häufige Fragen zur DORA-Verordnung

Was ist die DORA-Verordnung?

Die DORA-Verordnung ist der Digital Operational Resilience Act, die Verordnung (EU) 2022/2554 des Europäischen Parlaments und des Rates. Sie beinhaltet Regelungen für die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im gesamten Finanzsektor.

Seit wann gilt die DORA-Verordnung?

Die DORA wird ab dem 17.01.2025 angewendet.

Ist DORA eine Richtlinie oder eine Verordnung?

DORA ist eine EU-Verordnung, konkret die Verordnung (EU) 2022/2554. Eine Verordnung gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und muss nicht erst in nationales Recht umgesetzt werden. Der in der Praxis verwendete Begriff DORA-Richtlinie bezeichnet dieselbe Regelung.

Für wen gilt die DORA-Verordnung?

Die Verordnung betrifft zwei Unternehmensarten: den gesamten Finanzsektor, wie zum Beispiel Kreditinstitute sowie Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen, und die IKT-Drittdienstleister, die IKT-Leistungen anbieten und spezifische Verträge mit Finanzunternehmen abschließen.

Welche DORA-Anforderungen müssen Unternehmen erfüllen?

Die DORA basiert auf vier Säulen bzw. Themenbereichen: IKT-Risikomanagement, Behandlung von IKT-Vorfällen, Tests der IKT-Sicherheit und Überwachung zentraler IKT-Dienstleister.

Was bedeutet DORA Compliance?

DORA Compliance bedeutet, die Anforderungen der Verordnung (EU) 2022/2554 umzusetzen, nachzuweisen und laufend zu überwachen. In CRISAM® wird die Compliance auf Basis der Beantwortung des DORA-Anforderungskatalogs berechnet.

Welche Rolle spielen RTS und ITS bei DORA?

Die Regulatory Technical Standards (RTS) und die Implementing Technical Standards (ITS) konkretisieren die Vorgaben der DORA. CRISAM® bietet die Compliance-Abfrage auch für die aktuellen Drafts der RTS und ITS an.

Wie lässt sich DORA Compliance nachweisen?

In CRISAM® sind die DORA-Artikel auf mehrere Anforderungen aufgeteilt und thematisch in Bausteinen zusammengeführt. Die Compliance wird aus der Beantwortung des Anforderungskatalogs berechnet. So lassen sich Abweichungen gezielt identifizieren und beheben.

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